25. Tag Shabbat

Gott erschuf die Welt in 6 Tagen, am 7. Tag war Shabbat. Er ruhte und seinem Willen entsprechend, sollen es ihm die Menschen gleich tun. Ich wollte mich dem widersetzen und auf dem Shvil meine Kilometer schrubben, doch da habe ich wohl die Rechnung OHNE ihn gemacht. Er funkte mir heute tatsächlich dazwischen, hat meine Füße einfach lahmgelegt. Ich komme nicht mit den Verbänden in die Schuhe hinein. Aber das wird. Nur WANN? Ich beuge mich heute einfach seinem Willen, während all die anderen Hostelgäste sich vorhin auf ihre Weiterreise begaben. Innerhalb einer Stunde wurde es im Haus totenstill und ich blieb allein zurück. So legte ich heute, (und werde es auch morgen tun) in einer eher depressiven Stimmung, die notwendige Zwangspause ein. Zum Glück hatten die Moslems ihren Ruhtag bereits am Freitag, so dass ich hoffentlich, mit Wohlwollen ALLER Götter, meine Reise übermorgen fortsetzen kann. Denn ICH will nur unbedingt eins: weiter, weiter, weiter… Gute Nacht, den Göttern über und bei uns.

2 Gedanken zu „25. Tag Shabbat“

  1. Hallo Aron,

    ich wünsche Dir und Deinen Füßen heilende und wohltuende Pause und wenn Du Dich wieder erholt hast eine gute Weiterwanderung Richtung Norden mit den neuen Schuhen und mit vielen belebenden Begegnungen.

    1. Danke Günther, ich habe es nicht mehr ausgehalten, nur rumsitzen. Es muß weitergehen. Ich bin also auf dem Weg nach Tel Aviv. Nächste Woche werde ich dann wohl am Mittelmeer sein. Liebe Grüße Aron.

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