28. Tag Viele verschiedene Shvil

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Von einem Shvil-Ableger wusste ich ja schon vor Beginn meiner Wanderung und von immer wieder neu erschlossenen Routen ebenfalls. Aber NOCH gilt als einzig ursprünglicher Israel National Trail der Orang-Blau-Weiße, der inoffiziellen „Shvil-Bibel“ festgehalten ist und DEN will ich schließlich laufen. Heute allerdings fand ich mich in einem Labyrinth aus mindestens sechs verschiedenen Shvil wieder. Dabei ging mein Tag richtig gemütlich gegen 7.30 Uhr los. Nach einem kräftigen Kaffee marschierte ich, bis zu einer großen Baustelle, die mitten auf dem Shvil ihr Lager aufgestellt hatte, zügig durch das Grün der Landschaft. An den Baucountainern kam ich nicht vorbei. Um nach einigen Kilometern querfeldein den Shvil wieder zu finden, konnte mir nur mein GPS helfen. 18 km lagen noch vor mir. Man glaubt es kaum, WIE viele gekennzeichnete Wege es in dieser Einöde gibt und alle haben eine orange-blau-weiße Markierung, mal verblasst, mal glänzend, mal verkehrt herum und mal mit einer Schrift überzeichnet. Obwohl ich mich verlief, (darüber verliere ich schon bald keine Worte mehr) schaffte ich die geplanten Kilometer noch bis zum frühen Nachmittag. Das war mir für den Feierabend noch zu früh. Also vorwärts, 6-8 Kilometer waren noch drin. Unterwegs gleich das Handy aufgeladen und… Und? Nichts und. Ich bemerkte, dass ich irgendwo mein Ladekabel verloren hatte. Planänderung. Hin zur nächsten Bushaltestelle. Mit dem Bus zur Tankstelle. Neues Kabel erstanden und das ganze Spiel Retour. Somit war der der Abend gerettet, denn ein Gruß in die Heimat konnte, wie fast jeden Tag, noch abgeschickt werden. Meine Füße bekommen jetzt nur noch ihre Spezialbehandlung und dann ziehe ich den Schlafsack über den Kopf. Gute Nacht, allen Wanderwegemarkierern auf der Welt.

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