27. Tag, alles grün

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Seitdem ich aus dem Negev verschwunden bin, läuft alles anders. Morgens geht es ohne Hektik statt um 5.00 Uhr erst gegen 9.00 Uhr los, natürlich nach reichlich Kaffee und einem kleinen Frühstück. Mein neuer Kocher hat seine Bewährungsprobe bestanden. Die 23 Kilometer liefen sich einfach nur so vor sich hin, sie wurden fast unwichtig, denn es ist, als wäre ich in einem Land, in dem Honig und Milch fließen. Endlich hatte ich auch Zeit, die ausgedehnten Pinien- und Eukalyptuswälder zu genießen. Alles, was hier wächst, wurde vom israelischen Nationalfond aufgeforstet. Wie tristlos das Land früher einmal war, zeigte ein Blick über den Grenzzaun in die Westbank, trostlose Steppe. Nach einem Umweg von 3 km bis zum nächsten Supermarkt, ihr wisst, Eis und Malzbier sind immer wichtig, erreichte ich inmitten der Pinien mein NC, sogar mit einem Wasserhahn, welch ein Luxus. Mein Kocher produzierte schnell Kuskus mit Tomatensauce und Thunfisch. Lecker! Und jetzt, alleine und hoffentlich ohne Wölfe, Wildschweine und Hyänen, hoffe ich auf eine ruhige Nacht-im Grünen.

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