38. Tag Meer ohne Ende

netanya01.jpgnetanya02.jpgMorges ging es nach einem Kaffee, es  könnten auch durchaus mehrere gewesen sein, und einem kräftigen Frühstück mit dem Bus zurück zum Yarkon River, der ruhig und gemächlich durch die gepflegten Anlagen des, nach ihm benannten Parkes fliest. Eine Brücke hatte ich heute noch zu überqueren und damit war meine Reise gen Westen abgeschlossen. Der Shvil macht nun einen starken Knick nach rechts und führt am Mittelmeer entlang, straff nach Norden. Die Sonne meinte es heute auch sehr gut mit mir, nur mit dem Wind muss ich hier in Israel unbedingt noch Freundschaft schließen. Er ist kühl und immer wieder bließ eine steife Briese mir direkt ins Gesicht. Das Laufen mit dem Rucksack am Strand ist wahrlich kein Zuckerschlecken, ich denke eine Aufnahme ins olympische Programm wäre auf jeden Fall angebracht. Am Ende meiner Etappe stand dann Netanya. Schnell war mein Zelt aufgebaut und ich in den Fluten des Mittelmeeres verschwunden. Am Lagerfeuer wurden mir kurz vor dem Schlafengehen von einigen Israeli Zigaretten angeboten. Nett gemeint, aber nicht mein Ding. Ich stehe auf Tabak, nicht auf Gras. Somit bin ich jetzt, eingehüllt in einer süßlichen Wolke, in meinem Zelt und sage Gute Nacht, allen, die die Finger von diesem Zeug lassen können.

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