39. Tag Erholung

mmee01.jpgmmee02.jpgmmee03.jpgmmee04.jpgmmee05.jpg

 

 

 

 

 

 

Seit Tagen das erste Mal ohne Rückenschmerzen, denn ich lag schon nächtelang auf einer kaputten Isomatte und damit auf dem harten Boden, bin ich von meiner neuen Isomatte, ganz gut ausgeschlafen, mit einem genialen Sonnenaufgang aus dem Zelt gekrochen. Es war herrlich und erst jetzt merkte ich wirklich, wie erschlagen ich durch die lange Wanderung bereits bin. Mein Körper brennt an allen Stellen, mein Kopf ist müde, aber mein Herz schlägt weiterhin für dieses Land. Mit einem israelischen Kaffee, auf meinem Kessel gebraut und einem morgendlichen Bad im Meer begann für mich ein ruhiger Tag am Surfer Paradies „Poleg Beach“. Die starke Brandung hier sorgt für ordentlichen Umsatz der angesiedelten Surfschulen. Ein Surflehrer wollte mir eine kostenlose Einführungsstunde ermöglichen. Ich habe mir das Brett angesehen. Da fehlen mindestens 50 Zentimeter in der Breite und 80 in der Länge, um mich da drauf zu bekommen. Nein, ich verzichtete dankbar. So habe ich ihnen einfach nur zugeschaut und so mannches Mal die Luft angehalten, wenn die Wellen den ein oder anderen verschluckten. Die meiste Zeit verbrachte ich heute aber mit lesen, faulenzen und baden. Ich weiß es noch nicht, wenn ich Lust und Muse habe, werde ich heute abend noch einige Kilometer laufen, denn ich würde gerne morgen mein Zelt im Caesarea aufschlagen, einem Ort, mit dem ich sehr schöne Erinnerungen mit meine Frau verbinde. Wenn aber nicht heute, dann eben morgen. Ankommen werde ich dort auf jeden Fall. Gute Nacht, ich schlafe endlich mal wieder zufrieden ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.