45. Tag Mt. Tabor

Wie unschwer zu erkennen ist, fehlen heute dank des miesen Wetters erneut Fotos. Meine Stimmung ist am Tiefpunkt. Ich quälte mich nach einer grübelnden Nacht und dem mühevollen Aufstehen durch den Tag. Und der hatte es dann auch noch in sich. Die größte physische Belastungsprobe der heutigen Wanderung bot die Ersteigung des Mt. Tabor gleich am frühen Morgen. Jeder Schritt entzog mir dabei Lebensenergie, doch am Ende des steilen Aufstieges brachte mir der Anblick einer kleinen, wunderschönen Kirche etwas Beruhigendes in mein angeschlagenes Gemüt. Ich hätte diesen unerwarteten Standpunkt eines Gotteshauses gern fotoristisch festgehalten, aber mein Powerpack ist komplett leer. Um wenigstens meinen Augen noch etwas Gutes zu tun, ging ich weiter bis zum Eilot-Aussichtspunkt. Dort blieb ich aber nicht lange. Bei etwa Null Metern ü.d. Meeresspiegel legte ich völlig elanlos, mit Beginn der Dunkelheit mein Nachtlager an. Gute Nacht der Verzweiflung.

2 Gedanken zu „45. Tag Mt. Tabor“

  1. Lieber Aron,
    so wie sich Dein Shwil in den letzten Tagen immer verzweifelter anhört, komme ich nicht umhin Dir meinen allergrößten Respekt mitzuteilen, ich hoffe es richtet dich etwas auf. Ich glaube aber, esmacht keinen Sinn dir jetzt Allerweltsgutewünsche zu senden, ich denke aber sehr oft an Dich, bange mit dir mit, dass Du wohlbehalten in Dan ankommst und das wichtigste, dass Du Dir im Nachinein sicher bist, dass alles was Dir widerfährt und was du aushalten musst, Deinem Willen entspricht und sicher eine große Kraft für Deine Zukunft in sich birgt. Shalom.

  2. Die Zeit vergeht hier zu Hause wie im Flug. Und so habe ich nun ganze drei Tage Deiner Reise verpasst. Als erstes an den PC,shen, ob es Dir hoffentlicg gut geht! Drück die Daumen!

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