48. Tag Der höchste Punkt ist erreicht

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Heute meinte es die Sonne noch eimal richtig gut mit mir. Allerdings brauchte mein erschöpfter Akku trotzdem ewig, um auf Touren zu kommen. Der Weg war den ganzen Tag über vergleichbar mit Wanderwegen des Harzes oder Schwarzwalds. Dichte Baumbestände, die nicht gerade viel Licht auf mein Panel durchließen, zwangen mich erneut zum Stromsparen. Aber einige Fotos konnte ich dennoch hochladen. Lief ich gestern noch bei -200 Metern die Tour, so erreichte ich heute den höchsten Punkt meiner Reise, den Mt. Meron, mit 1200 Metern. Wie ich mich auf dem Gipfel fühlte? Stolz und glücklich sollte man meinen. Aber dafür reichte es wohl heute nach den Tagen in der Dunkelheit noch nicht. Zufriedenheit und Erleichterung konnte ich jedoch tief in meinem Herzen spüren. Der Shvil vorhin war reichlich bevölkert. Emsige und sehr belehrende Lehrer und Lehrerinnen ließen ihre Schützlinge kaum die Möglichkeit, während kurzer Pausen zu Atem zu kommen. Aber, wie die wissbegierige und clevere Jugend nun einmal überall auf der Welt scheinbar ist, nutzten die Kinder jede Chance, sich dann eben ihre eigenen Auszeiten zu schaffen. Tja, und diese Chance entdeckten sie offensichtlich in meiner Person. Immer wieder musste ich, umringt von einer Traube israelischer Jungen und Mädchen, Rede und Antwort über meine lange Reise stehen. Ihre Augen sprühten regelrecht vor Neugier, aber ich kam so natürlich nicht wirklich voran. Hätten ihre Lehrer am Ende kein Einsehen mit mir gehabt, mein Tagesziel wäre in weite Ferne gerückt. Mit einem überschwänglichen Shalom wurde ich wieder in meine Freiheit entlassen. Diese Begegnung war trotz des Zeitverlustes eine meiner schönsten auf dem Trail. Übrigens, meine Knie machten mir während des Wanderns heute so gut wie keine Probleme. Für mich war das Tapen einfach die letzte Rettung. Eine geniale Angelegenheit und ich kann der netten Physiotherapeutin von gestern nicht genug danken. Auch wenn es noch etwas früh ist, mein Gute Nacht Gruß gilt heute allen Physiotherapeuten und Lehrern der Erde.

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