51. Tag Kibbuz Dan

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Tja, als ich im Dezember vor dem Kibbuz Dan stand und mir die Karte des Trails mit großen Augen ansah, war ich voller Optimismus und Vorfreude. Zweifel, dass ich es vielleicht nicht schaffen würde, ließ ich einfach nicht zu. Das Projekt war ZU WICHTIG für mich. Ich MUSSTE es unbedingt hinbekommen. Dem Leben beweisen, dass es mich nicht einfach so vergessen oder gar abschreiben durfte. Ich musste es MIR beweisen. Und DAS habe ich. ES IST VOLLBRACHT! Ich bin im Ziel. Aber ich vermisse diese, noch im Dezember SO erhoffte Euphorie. Erleichterung spüre ich, Zufriedenheit vielleicht auch, aber mir fehlen momentan die Kraft und die Fähigkeit, Luftsprünge über das Erreichte zu machen. 17 km waren es dann heute noch, die ich alleine durch die Wälder des Nordens gewandert bin. Dann stand ich vor dem schweren, gelben Eisentor, dem Eingang des Kibbuzes. Nur einen kurzen Augenblick blieb ich jedoch dort, gerade lange genug, um die fast leeren Akkus meines Handys mit dem GPS und Fotoapparat, das LUMIA 950 (Hände weg von diesem Teil) anzuflehen, mir wenigstens ein „Finales“ Foto zu ermöglichen. Die Sonne hatte sich so viele Tage vor mir versteckt. Heute lächelte sie mir zum Abschied tatsächlich ab und zu ins Gesicht und bot mir sogar einen grandiosen Blick auf den schneebedeckten Hermon. Nun sitze ich nach einer dreistündigen  Busfahrt in der Ruhezone des Abrahm Hostels und tippe euch, meinen lieben Lesern und Freunde diese Zeilen. Ich werde nachher tatsächlich in ein sauberes Bett fallen und morgen früh, um 10 Uhr, treffe ich mich mit Marc, Piet, Pablo und meinem Leidensgenossen Vincent, im Museum auf Art in Tel Aviv, MEINEM Lieblingsort in dieser Stadt. Gute Nacht, an alle Menschen, die heute ein großes oder kleines Ziel erreicht haben. Das habt ihr gut gemacht!

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