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33. Tag IDF Tag

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Heute ist ein besonderer Tag in der Geschichte Israels, denn heute ist der nationale Tag des Kampfes des jüdischen Volkes gegen die, aus Syrien stämmigen, Aggressoren. Seit des Staatsgründungstages Israels wurde das Land immer wieder angegriffen. Trotz hoher Verluste konnte die IDF (isrealischer Verteidigungsarmee) zahllose Kämpfe siegreich bestehen. Gerade jetzt, im Zuge der fürchterlichen Terrorangriffe wird Israel weltweit als unverzichtbares und demokratisches Bollwerk zwischen dem IS und unserer Nation geschätzt und sogar beschworen. Die jüdische Armee hat das stolze Volk aus der Opferrolle herausgebracht und ist somit zum aktiven Gestalter seiner eigenen Sicherheit geworden. Ich bin den israel national trail bereits mit vielen Soldaten, Offizieren, Anwärtern und Ehemaligen gelaufen, habe ihren Erzählungen gelauscht und ihren Stolz gefühlt. Heute bin ich an einigen Soldatengräbern stehengeblieben (Fotos müssen mangels Strom nachgereicht werden) und hatte dabei, nicht weit von ihnen, Jahrhunderte alte Olivenbäume im Blick. Sie müssen SO viel sinnloses Leid gesehen haben und stehen noch immer tief verwurzelt in isrealischem Boden. Viel mehr möchte ich heute gar nicht schreiben. Es hat die meiste Zeit geregnet. Meine ISO-Matte hat den Geist aufgegeben, der Dreck an den Plätzen, auf denen ich mein Zelt aufschlagen kann, türmt sich regelrecht und stinkt erbärmlich, hm… ach ja, mir wurde vorhin gesagt, heute wären die Luchse besonders aktiv. Gute Nacht, den verlorenen Seelen aller Kriege auf der Erde.

32. Tag Es geht weiter

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Nach einer Nacht, in der ich psychisch an die Pforte der Hölle klopfte, war mir am frühen Morgen eigentlich nur eines klar, ich musste aus Jerusalem verschwinden. Die Stadt, die mich in jedem Urlaub bisher begeistert hat, tat mir einfach nicht gut. Das total verschmutzte Hostel sah im morgendlichen Regen noch trostloser aus als gestern im Sonnenschein. Mein Entschluss, nach Saphir zu fahren, um anschließend von Tzova aus wieder auf den Shvil zu gelangen, war schließlich schnell gefasst. Busse fuhren leider nicht. Auch Autos waren um diese frühe Uhrzeit oder wegen des Shabbats nicht auf der Strasse. Also musste ich ein völlig überteuertes Taxi nehmen, um wieder an den Ort zu gelangen, von dem aus ich am Donnerstag meine Reise nach Jerusalem startete. Eigentlich hatte ich dort vor, heute nur noch die wenigen Kilometer bis zum Kibbuz Tzova zu laufen, aber ich spürte es nach jedem Meter-das Laufen tat richtig gut. So stand für mich sofort fest, dass ich die 18 km bis zum Picknickplatz an der Autobahn nach Tel Aviv noch anhängen werde. Die Handy-Navigation usw. funktionierten ebenfalls wieder, denn mein Problem mit dem fehlenden Netz konnte ich nun endlich mit einer neuen Simkarte (die alte war abgelaufen) lösen. Morgen sollte aber bitte die Sonne mein Panel wieder versorgen. Unterwegs traf ich einen sehr lieben Israeli, Isaac, der mir mit Feuereifer eine  Quelle zeigte. Gemeinsam suchten wir auf der Blumenwiese frische Pfefferminze. Ich warf den Kocher an und atmete seit fast zwei Tagen das erste Mal wieder ruhig und tief durch. Es war einfach genial. Vorbei am Anne Frank Denkmal erreichte ich dann gegen 17 uhr den Picknickplatz. Schon von Weitem sah ich die große Baustelle an der Stelle, an der normalerweise der Shvil entlanggeht. Hm, egal, das Problem werde ich erst morgen, nach einem selbstgebrauten Kaffee am Lagerfeuer angegehen. Gute Nacht, den Hyänen im Wald hinter mir. Ich höre euch.

31. Tag Depressionen

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Um es vorweg zu nehmen, es geht mir nicht gut. Karfreitag in Jerusalem zu verbringen, ist  einfach genial. Ist etwas ganz besonderes und ich hatte mich eigentlich darauf gefreut. Doch es sollte anders kommen. Die Panik  und Depression überfielen mich völlig unvorbereitet mitten in der Nacht. Um fünf Uhr tat mir alles weh, sprechen, aufstehen, alles erforderte Kraft, über die ich nicht mehr verfügte. Gegen acht Uhr machte ich mich dann erschöpft in die Altstadt auf, ging zur Grabeskirche und an die Kottel. Überall Polizei, der ganze Leidensweg Jesu war mit Polizei überflutet. Die Grabeskirche war noch geschlossen, nur eine Meute von Journalisten, die ganz klar zweit stärkste Personengruppe, knipste oder filmte alles, was sich bewegte. Mein Zustand wurde immer schlimmer. Ich fühlte mich hier überhaupt nicht wohl und lief zur Klagemauer, der Kottel. Hier war etwas mehr Leben. Aber ich konnte es nicht fühlen. Nach mehren Telefonaten in die Heimat dachte an Abbruch und hätte fast für morgen einen Rückflug gebucht. Doch auch dazu fehlte mir bisher die Energie. Offensichtlich hat mich meine Krankheit, eine bipolare Störung, jetz in Jerusalem eingeholt. Wie ich hier in Israel damit umgehen werde, weiß ich noch nicht. Gute Nacht, Dunkelheit.

30. Tag Purim, der Karneval

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Jerusalem!!! Zu Purim morgen, wollte ich hier unbedingt pünktlich ankommen. Nun bin ich schon einen Tag vorher glücklich gelandet. In der Nacht bekam ich mal wieder nicht wirklich genügend Schlaf. Ganz alleine war ich auf einem Picknikplatz, keine IDF Soldadten, keine Studenten, keine Arbeiter, keine Krabbeltiere… Es hätte SO schön sein können. Aber diese himmlische Ruhe schien wohl auch einem Polizisten in seinem Streifenwagen nicht ganz geheuer, und prompt machte er es sich zu seiner Aufgabe, mich deutschen Shvilisten zu bewachen. Jede Stunde kam er angefahren, leuchtete den Platz mit Scheinwerfern aus und verschwand dann schließlich für exakt 60 Minuten wieder in der Dunkelheit der Nacht. Da nützten auch alle meine Beteuerungen nichts, dass alles Bestens sei. Um 4.00 Uhr stand ich völlig übernächtigt und entnervt auf und machte mich gegen 5.00 Uhr auf den Weg. Mein Tagesziel bestand heute darin, einfach so nah wie möglich an Jerusalem heranzukommen, um morgen per Anhalter den Purim und Karfreitag in der Altstadt zu erreichen (zur Erklärung: Jerusalem ist off Trail). Vorbei an antiken Stätten der Römer lief es für mich so gut, dass ich die gesamten 31 km schaffte. Mit dem Daumen nach oben brauchte war ich nicht lange am Straßenrand auf ein Auto, dass mich herzlich gerne mitnahm, zu warten. Keine halbe Stunde später stand ich mitten im Puls Jerusalems. Mein Hostel war schnell gefunden, bezogen und ab gings ins bunte Purim-Getümmel. Welch ein Spaß. Überall springen verkleidete Israeli in den engen Gassen der Stadt herum, lachen und umarmen mich. Diese Wucht an Leben war ich gar nicht mehr gewöhnt und ich befürchte, länger als einen Tag werde ich ihn nicht aushalten wollen. In einem kleinen Restaurant bestellte ich mir einen Humus-Teller. Am Nachbartisch saß eine Gruppe deutscher Touristen. Ich sprach sie an und erbat mir aktuelle Infos über die Anschläge von Brüssel. Sie lächelten nur und sprachen von „Pech“. Dabei wollten sie mir einen Salatteller spendieren, weil ich es ja wohl auch bitter nötig hätte. Ihre Reaktion hat mich erschreckt und entsetzt. „Nein, danke, ich brauchte von ihnen nichts. Keinen Salat, kein halb leergetrunkenes Bier und auch keinen zu viel bestellten Whisky. Ich bin zufrieden mit dem, was ich selbst habe oder von ehrlichen, authentischen und herzlichen israelischen Freunden geschenkt bekomme.“ Ein wenig war mir der Spaß vorhin vergangen. Aber ich bin mir sicher, ICH hatte nur Pech und bin eben leider dort an die Falschen geraten. Solche Ignoranten gibt es auf der ganzen Welt. So ist das Leben. Gute Nacht, allen mitfühlenden und das Unrecht bekämpfenden Menschen unseres Planeten.

28. Tag Viele verschiedene Shvil

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Von einem Shvil-Ableger wusste ich ja schon vor Beginn meiner Wanderung und von immer wieder neu erschlossenen Routen ebenfalls. Aber NOCH gilt als einzig ursprünglicher Israel National Trail der Orang-Blau-Weiße, der inoffiziellen „Shvil-Bibel“ festgehalten ist und DEN will ich schließlich laufen. Heute allerdings fand ich mich in einem Labyrinth aus mindestens sechs verschiedenen Shvil wieder. Dabei ging mein Tag richtig gemütlich gegen 7.30 Uhr los. Nach einem kräftigen Kaffee marschierte ich, bis zu einer großen Baustelle, die mitten auf dem Shvil ihr Lager aufgestellt hatte, zügig durch das Grün der Landschaft. An den Baucountainern kam ich nicht vorbei. Um nach einigen Kilometern querfeldein den Shvil wieder zu finden, konnte mir nur mein GPS helfen. 18 km lagen noch vor mir. Man glaubt es kaum, WIE viele gekennzeichnete Wege es in dieser Einöde gibt und alle haben eine orange-blau-weiße Markierung, mal verblasst, mal glänzend, mal verkehrt herum und mal mit einer Schrift überzeichnet. Obwohl ich mich verlief, (darüber verliere ich schon bald keine Worte mehr) schaffte ich die geplanten Kilometer noch bis zum frühen Nachmittag. Das war mir für den Feierabend noch zu früh. Also vorwärts, 6-8 Kilometer waren noch drin. Unterwegs gleich das Handy aufgeladen und… Und? Nichts und. Ich bemerkte, dass ich irgendwo mein Ladekabel verloren hatte. Planänderung. Hin zur nächsten Bushaltestelle. Mit dem Bus zur Tankstelle. Neues Kabel erstanden und das ganze Spiel Retour. Somit war der der Abend gerettet, denn ein Gruß in die Heimat konnte, wie fast jeden Tag, noch abgeschickt werden. Meine Füße bekommen jetzt nur noch ihre Spezialbehandlung und dann ziehe ich den Schlafsack über den Kopf. Gute Nacht, allen Wanderwegemarkierern auf der Welt.

27. Tag, alles grün

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Seitdem ich aus dem Negev verschwunden bin, läuft alles anders. Morgens geht es ohne Hektik statt um 5.00 Uhr erst gegen 9.00 Uhr los, natürlich nach reichlich Kaffee und einem kleinen Frühstück. Mein neuer Kocher hat seine Bewährungsprobe bestanden. Die 23 Kilometer liefen sich einfach nur so vor sich hin, sie wurden fast unwichtig, denn es ist, als wäre ich in einem Land, in dem Honig und Milch fließen. Endlich hatte ich auch Zeit, die ausgedehnten Pinien- und Eukalyptuswälder zu genießen. Alles, was hier wächst, wurde vom israelischen Nationalfond aufgeforstet. Wie tristlos das Land früher einmal war, zeigte ein Blick über den Grenzzaun in die Westbank, trostlose Steppe. Nach einem Umweg von 3 km bis zum nächsten Supermarkt, ihr wisst, Eis und Malzbier sind immer wichtig, erreichte ich inmitten der Pinien mein NC, sogar mit einem Wasserhahn, welch ein Luxus. Mein Kocher produzierte schnell Kuskus mit Tomatensauce und Thunfisch. Lecker! Und jetzt, alleine und hoffentlich ohne Wölfe, Wildschweine und Hyänen, hoffe ich auf eine ruhige Nacht-im Grünen.

26. Tag, Landschaftswechsel

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Seht euch DIESE Landschaft an. Aus meinem Urlaub kenne ich diese Verschiedenartigkeit gut, aber sie zu Fuß zu erleben, ist etwas ganz anderes. Im Hostel hatte ich keine Ruhe mehr. Wie gewohnt, wurde ich mit dem Morgengrauen munter. Kalter Wind empfing mich vor der Tür des Hostels. Damit war meine Tagesplanung geplatzt, denn bei 8 Grad ist ein Badetag am Toten Meer kein Vergnügen und einen weiteren Tag im Hostel wollte ich nicht mehr verschwenden. Offene Füße hin oder her. Also packte ich meine Zehen in dicke Pflasterlagen ein, schnürte meinen Rucksack und wartete auf den Bus, der mich die 5 Kilometer, für 2,5 Schekel, wieder auf den Israel National Trail bringen sollte. Schnell waren die 11 Kilometer bis nach Tel Arad geschafft. Jeder einzelne Kilometer  beeindruckte durch einen fast unglaublichen Wechsel der Landschaft. Rechts die Wüste, links eine Landschaft wie bei mir im Vorharz. Der höchste Punkt lag heute bei 850 Metern. Sturmböen empfingen mich am Kibbuz Amasa und dort habe ich eben ein Bett im Hikker-Zimmer bezogen. Hier spielt es auch keine Rolle, ob die 6 Betten mit 7 Hikkern leicht überbelegt sind, es gibt eine schöne warme Dusche. Stellt euch vor, welch eine Freude, ich habe unterwegs Inbar auf halber Strecke eingeholt. ER ist früher wieder los als geplant und ICH bin auch wieder eher los. Tja, und somit brachte uns unsere jeweilige Tagesplanänderung zufällig wieder zusammen. Nun  ist noch die Fusspflege angesagt. Doch vorher einen kleinen, aber sehr wichtigen Tipp: nehmt unbedingt ein paar Sandalen oder Latschen mit. Es ist eine Wohltat, nach der Wanderung aus den Schuhen herauszukommen. Außerdem hätte mir Oropax einige schlaflose Nächte erspart. Gute Nacht, allen Meterologen. Schickt bitte ein wenig Wärme. Es ist saukalt hier oben.

25. Tag Shabbat

Gott erschuf die Welt in 6 Tagen, am 7. Tag war Shabbat. Er ruhte und seinem Willen entsprechend, sollen es ihm die Menschen gleich tun. Ich wollte mich dem widersetzen und auf dem Shvil meine Kilometer schrubben, doch da habe ich wohl die Rechnung OHNE ihn gemacht. Er funkte mir heute tatsächlich dazwischen, hat meine Füße einfach lahmgelegt. Ich komme nicht mit den Verbänden in die Schuhe hinein. Aber das wird. Nur WANN? Ich beuge mich heute einfach seinem Willen, während all die anderen Hostelgäste sich vorhin auf ihre Weiterreise begaben. Innerhalb einer Stunde wurde es im Haus totenstill und ich blieb allein zurück. So legte ich heute, (und werde es auch morgen tun) in einer eher depressiven Stimmung, die notwendige Zwangspause ein. Zum Glück hatten die Moslems ihren Ruhtag bereits am Freitag, so dass ich hoffentlich, mit Wohlwollen ALLER Götter, meine Reise übermorgen fortsetzen kann. Denn ICH will nur unbedingt eins: weiter, weiter, weiter… Gute Nacht, den Göttern über und bei uns.

24. Tag, neue Schuhe und offene Blasen

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Einige von euch haben mich gefragt, was denn aus meinem Schuhproblem geworden sei. Nun, ich habe sie bis Arad gequält, und sie haben es mir mit offenen Blasen heimgezahlt. Schöner Mist! Der Freude über den Abschluss der Wüstenetappen weicht so langsam der Ernüchterung. Ohne vernünftige neue Schuhe werden aus den Blasen bald blutiges Wellfleisch. Seit gestern behandle ich sie mit Salben und Verbänden. In Arad kam ich mir vorhin übrigens wie ein unverbesserlicher Alkoholiker vor, der alle Geschäfte nach purem Alkohol abklapperte. Ich brauche den unbedingt für meinen Kocher. Die hilfsbereiten Verkäufer boten mir alle erdenklichen Wodkasorten an, und weiß Gott, das sind in dem, von russischen Einwanderern geprägten Arad, nicht gerade wenige, aber Spiritus, den man eher vermeidet zu trinken, hatte nicht ein einziger Laden für mich. So habe ich gerade eben bei dem Chef des Hostels meinen kleinen Ultra-Light-Kocher gegen einen gemeinen Gaskocher getauscht. Das Wichtigste erledigte ich in der Stadt natürlich auch noch: Den Kauf MEINER neuen Wanderschuhe! Die wollte ich eigentlich bis zur Schlafenszeit einlaufen, aber, verflucht, das geht immer nur stundenweise. Meine kaputten Füße schreien in der Zeit vor Schmerzen. Schauen wir mal, wir werden schon noch Freunde. Vorräte für die nächsten Tage kaufte ich ebenfalls reichlich ein. Der Rucksack ist wieder gut gefüllt. Gestern Abend gab es im Hostel für alle Gäste den Kidusch, verbunden mit einem fantastisches Schabbatessen. Es war ein tolles Fest, welches ich inmitten von lebensfrohen Israelis, Italienern, Russen, Peruanern, Mexikanern und Uruguayern erleben durfte. Mein Herz hatte heute eine gute Zeit, meine Füße offensichtlich eine eher verdammt schlechte. Morgen gönne ich ihnen zur Versöhnung einen weiteren Tag Pause. Gute Nacht, allen Podologen weltweit.