Tag 9 und der bisher härteste Ritt

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Wasser in der Wüste
Wasser in der Wüste

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Was für eine Tour! 24 km sind ja normal schon nicht Ohne, aber DAS heute war extrem kräfteraubend. Sturm, Regen und glitschige Steine erschwerten uns die ersten Kilometer. Dann kam die Sonne raus und mit ihr fast 30 Grad auf unser Gehirn. Aber noch ist nichts im Schädel geschmolzen, keine Sorge. Die anspruchsvolle Strecke durch zwei Canyons, hüfthohe Wasserläufe und zerklüftete Bergketten verlangten zum Teil ALLES von uns ab. Laufen, Klettern, Rutschen, (auf dem Hosenboden) Krabbeln, Stolpern, Springen, Kriechen…, war eben alles dabei. In der Mittagsglut wagten wir es fast nicht, uns hinzulegen, aus Angst, wir kämen nie wieder hoch. Die letzten 10 km dann bis zum Schlafplatz schafften wir trotzdem noch in zwei Stunden. Innerhalb von 5 min brannte dort unser Lagerfeuer und in meinem Wasserkessel (Ich liebe dieses kohlrabenschwarze Ding.) brodelte das Kaffeewasser. Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und im Lageraufbau macht uns so schnell keiner mehr etwas vor. Das geht ratzfatz. Jetzt sitze ich im Zelt, bearbeite mein Knie mit einer Massage und denke an die morgigen 25 km nach Zofa. Da soll es im Supermarkt das leckerste Pfirsichsorbet auf der ganzen Welt geben. Fantastisch, nur, an uns geht dieser Genuss definitiv vorbei. Denn was weiß der interessierte Isrealkenner bereits? Morgen- Freitag-ab 13.30- Richtig! Schabbat!!! Macht ja nichts, ein paar Tüten Kartoffelbreipulver haben wir noch in Reserve. Die tun es schließlich auch. Pfirsichsorbet…, wer braucht das schon. Gute Nacht allen Kartoffelbreiliebhabern. Wir sind in Gedanken bei euch!

3 Gedanken zu „Tag 9 und der bisher härteste Ritt“

  1. Das liest sich alles so spannend und interessant, mit allem hätte ich gerechnet, aber mit Durchqueren von hüfthohem Wasser wäre ich zumindest so überraschend überfordert gewesen. Trotzdem irgendwann muss ich das auch mal machen, jedoch muss ich vorher trainieren, denn das was ihr bis jetzt schon überwunden habt hätte ich nicht geschafft. Respekt und weiter gutes Gelingen.

    1. Lieber Günther, wenn Du es mochtest dann schaffst Du es auch. Ich war auch ohne Training hatte nur mein eigenes Selbstvertrauen. Ich bin mir Sicher, Du schaffst es auch. Liebe Grüße Aron

  2. Lieber Aron, bei all den Strapazen ist Kartoffelbrei und Freundschaft ja auch nicht schlecht. Ich freue mich jedenfalls riesig, dass ich mit Deinem wunderbaren Blog aus der Ferne teilhaben darf. Großartig!

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